
Luftverkehrsrecht - Air Defender: Luftraum über Deutschland gesperrt
Im Zug einer umfangreichen NATO-Übung werden Teile des Luftraums in Deutschland im Juni komplett gesperrt. Auch Drohnen dürfen nicht aufsteigen.
Im Zug einer umfangreichen NATO-Übung werden Teile des Luftraums in Deutschland im Juni komplett gesperrt. Auch Drohnen dürfen nicht aufsteigen.
Die Überwachung des Drohnenverkehrs mit Radarsystemen soll den wachsenden Drohnenverkehr über deutschen Metropolen sicherer machen. Mehrere Fraunhofer-Institute arbeiten dafür mit der Industrie zusammen.
Der Flughafen der irischen Hauptstadt Dublin will Maßnahmen gegen störenden Drohnenverkehr erlassen. Fluggesellschaften wie Ryanair unterstützen das.
Der US-Bundesstaat Mississippi will parallel zur US-Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA keine eigenen Regeln für den Drohnenverkehr auflegen. Das sorgt für erheblich weniger Bürokratie, freut sich die Branche.
Damit sich der technische Fortschritt bei der Drohnenentwicklung auch in der Luft bemerkbar machen kann, müssen sich die Regeln schneller anpassen. Der britische Branchenverband BVLOS Operation Forum fordert unter anderem, alle Flugzeuge sichtbar zu machen.
Die Marine der Republik von Indien fordert im Zuge der Drohnenbeschaffung, dass mindestens 60 Prozent im Land selbst gefertigt wird. Die USA sollten die Drohnen ursprünglich ohne Auflagen liefern.
In Großbritannien könnten Drohnen künftig mit elektronischen Nummernschildern ausgestattet werden, um sie besser identifizieren zu können.
Der Einsatz von Drohnen für die öffentliche Sicherheit nimmt in Europa zu. Das gilt neben der Brandbekämpfung auch für Rettungseinsätze und Inspektionen.
In Mecklenburg-Vorpommern darf die Polizei keine Drohnen mehr zur Videoüberwachung von Personen einsetzen, die sich in Privaträumen aufhalten. Das Bundesverfassungsgericht kippte ein entsprechendes Gesetz.
Großbritannien will die weltgrößte Drohnen-Autobahn etablieren. Dafür stellt das Telekommunikationsunternehmen BT sein Netzwerk zur Verfügung.